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bewaldetes Baugrundstück in Zehdenick-Neuhof

Verlängerte Schulstraße zw. 3 und 5,
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Zum Verkauf steht ein trapezförmig geschnittenes, im Wesentlichen ebenes, bebaubares Grundstück mit einer Größe von 2.329 m², belegen an der beidseitig anliegenden Verlängerten Schulstraße (zwischen den Nummern 3 und 5) sowie unmittelbar nördlich des Bahnhofes des Wohnplatzes Neuhof. Neuhof ist ein Ortsteil der Stadt 16792 Zehdenick im Osten des Landkreises Oberhavel (Land Brandenburg) und liegt rund 3 km nördlich des Stadtzentrums. Das unbebaute Grundstück ist zum größten Teil mit Maschendrahtzaun und Stützpfeilern eingefriedet. An der Nordseite wurde ein lückiger Scherengitterzaun zwischen Mauerwerkspfeilern und entlang einer Hecke errichtet. Das Betreten bzw. eine Besichtigung ist daher selbständig möglich.

Ein Besichtigungstermin wird am „Dienstag, den 19. November 2019, 15:30 Uhr“ angeboten. Dazu ist interessentenseitig die vorherige telefonische Anmeldung erforderlich.

Der Verkauf erfolgt im Wege eines Angebotsverfahrens. Zur Abgabe eines Angebots bitten wir, unbedingt die Angaben unter dem nachfolgenden Punkt „Sonstiges“ zu beachten.

Die in früheren Jahren als Garten- und Freizeitgrundstück genutzte Parzelle mit einer Grundstückstiefe von etwa 43 – 57 m (Ø ca. 50 m) besitzt eine nördliche Straßenfront von ca. 44 m zum öffentlich als Ortsstraße gewidmeten Teil der Verlängerten Schulstraße (Verkehrsfläche, Flurstück 47) und von ca. 46 m zu dessen südlichem nicht gewidmeten Teil (Flurstück 58), welcher parallel zu den Bahngleisen verläuft. Beide Teile der Straße sind als unbefestigter Sand-/Grasweg angelegt. Im Norden wird die Grünfläche zwischen Straße und Zaun (Teil des FS 47) vor dem Kaufgegenstand derzeit als Abstellfläche für Fahrzeuge genutzt.

Hausanschlüsse für Trinkwasser und Strom an der Nordseite wurden nach Beendigung der Nutzung stillgelegt, ein funktionsloser Stromkasten auf dem Grundstück wurde gesichert. Einige Unebenheiten auf dem teilweise anlehmigen Sandboden zeugen von der früheren nutzungstypischen, heute zurückgebauten Bebauung. Nach Nutzerangaben wurden Müllablagerungen auf dem Grundstück eingebracht. Dem Eigentümer liegen diesbezüglich keine weiteren Hinweise oder Erkenntnisse vor, er kann diese jedoch nicht verbindlich ausschließen. Das mittlerweile verwilderte Grundstück wird von Busch- und Baumsukzession geprägt, auch ca. 20 ältere Kiefern bzw. Laubhölzer (Eichen) sind vorhanden. Eine Baugrunduntersuchung liegt nicht vor, das Baugrundrisiko ist vom Käufer zu tragen.

Die Nachbargrundstücke werden wohnlich genutzt und sind überwiegend mit Einfamilienhäusern bebaut und mit allen Medien erschlossen. Die Bebauung des Flurstücks 368 (Hausnr. 3) verläuft entlang der Grundstücksgrenze, auf dem Flurstück 52/2 (Nr. 3a), welches von Süden über eine Dienstbarkeit erschlossen ist, wurden carports an der Grenze zum Kaufgegenstand angelegt. Die Lage der Bebauung ist auf den als PDF-Datei beigefügten Karten (Flurkarte/Luftbild) ersichtlich.

Nach Auskunft der Stadt Zehdenick liegt der Kaufgegenstand in einem Gebiet, das im rechtskräftigen Flächennutzungsplan (FNP) der Stadt vom 08. Juni 2010 als Wohnbaufläche ausgewiesen ist. Planungsrechtlich befindet sich das Grundstück im unbeplanten Innenbereich gemäß § 34 Baugesetzbuch (BauGB). Die planungsrechtliche Zulässigkeit eines geplanten Vorhabens richtet sich somit nach den gesetzlichen Bestimmungen des § 34 BauGB.

Nach § 34 Abs. 1 BauGB ist ein Vorhaben zulässig, wenn es sich nach Art und Maß der baulichen Nutzung, der Bauweise und der Grundstücksfläche, die überbaut werden soll, in die Eigenart der näheren Umgebung einfügt (so genanntes Einfügungsgebot) und die Erschließung gesichert ist. Die Anforderungen an gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse müssen gewahrt bleiben; das Ortsbild darf nicht beeinträchtigt werden.

Die amtsfreie „Havelstadt“ Zehdenick mit ca. 13.500 Einwohnern (31.12.2018), davon ca. 70 % in der Kernstadt wohnhaft, besitzt insgesamt 13 Ortsteile und ca. 25 weitere Wohnplätze und konnte 2016 bereits ihr 800-jähriges Bestehen feiern. Der Wohnplatz Neuhof ist der Kernstadt zugeordnet und über die Templiner Chaussee (B 109) an diese angebunden.
Die Stadt ist Mittelzentrum in Funktionsteilung mit Gransee und Fürstenberg und besitzt neben den aus dieser Funktion resultierenden infrastrukturellen Einrichtungen Amtsgericht, Schloss, Stadtkirche, Wasser- und Bismarckturm sowie eine Klosterruine.

Bereits seit dem ausgehenden Mittelalter wurden in Zehdenick Industrieprodukte gefertigt (Eisen, Metalle, Blech und Waffen). Später wurden verschiedene mit Wasserkraft angetriebene Mühlen errichtet. Nach der Entdeckung von Tonvorkommen Ende des 19. Jahrhunderts entstanden zahlreiche Ziegeleien. Neben Abbau und Weiterverarbeitung des Tons sorgte der erforderliche Transport der Ziegel – insbesondere nach Berlin – für einen Aufschwung der Binnenschifffahrt in Zehdenick. Nachdem die Ziegelproduktion nach 1990 eingestellt wurde, zeugen heute diverse Museen und Denkmäler von der Geschichte der Region. Für die Landschaft nördlich von Zehdenick sind zahlreiche ehemalige Tonstiche und Teiche charakteristisch.

Seit mehreren Jahren übersteigt der Zuzug den Wegzug, so dass der nach der Wendezeit einsetzende Bevölkerungsrückgang gestoppt werden konnte. 6 Kindergärten, 3 Grundschulen sowie jeweils eine Ober- und Förderschule und ein zum Abitur führendes Oberstufenzentrum sorgen für gute Voraussetzungen bei Bildung und Betreuung. Die wachsende touristische Bedeutung der Region wird durch die Lage von Zehdenick am Rad- und Wanderfernweg Berlin-Kopenhagen und an der Havel als Bundeswasserstraße sowie durch vielfältige Freizeitangebote begünstigt. ¹) Quelle:www.zehdenick.de

Das Stadtgebiet grenzt im Norden an Fürstenberg/Havel, im Westen an das Amt Gransee und Gemeinden und im Süden an die Gemeinde Löwenberger Land, östlich ist der Landkreis Barnim (Gemeinde Schorfheide) belegen.

Die A 10, nördlicher Berliner Ring befindet sich in einer Entfernung von ca. 40 km (Abfahrt Mühlenbeck) bzw. 45 km (Kreuz Oranienburg). Zur A11, Dreieck Barnim – Pomellen, gelangt man nach ca. 35-40 km (Abfahrt Finowfurt bzw. Lanke). Die B 109 führt von Zehdenick aus südlich zur B167 (Neuruppin-Eberswalde) und nördlich nach Templin und weiter nach Prenzlau. Ferner enden mit der L21 (Mühlenbeck-Liebenwalde-Zehdenick) und der L22 (Lindow-Gransee-Zehdenick) zwei Landesstraßen in der Stadt.

Die weiteren Entfernungen (ca.) von Neuhof betragen: Templin / Gransee / Liebenwalde, jeweils 17 km, Fürstenberg/Havel 30 km, Oranienburg (Kreisstadt) 40 km, Eberswalde / Neuruppin / Prenzlau je 50 km, Potsdam (Landeshauptstadt) 100 km, Berlin Stadtgrenze 55 km, Flughafen Berlin-Tegel / Berlin Hbf./Zentrum 70 km, Schönefeld (Flughafen) 95 km, Hamburg 250 km.

Vom Bahnhof Zehdenick-Neuhof besteht ein stündlicher Anschluss mit der RB 12 (NEB, Niederbarnimer Eisenbahn) nach Templin (17 Minuten) sowie nach Oranienburg (36 min.) und Berlin-Ostkreuz (72 min.). Von Oranienburg fährt die S1 nach Berlin-Friedrichstraße. Der Bus 833 der OVG verbindet Zehdenick stündlich mit Gransee, mehrmals täglich fahren die Busse von Zehdenick zu den Bahnhöfen Löwenberg (832) und Fürstenberg/Havel (838) sowie nach Groß Dölln (842), Liebenwalde (843), Gransee (845) und Vogelsang (850).

Bei dem Grundstück handelt es sich um das vollständige Flurstück 53 der Flur 5, Gemarkung Zehdenick. Eingetragener Eigentümer ist das Land Brandenburg (Grundstücksfonds Brandenburg). Das Grundstück wird lastenfrei in Abteilung II und III des Grundbuches – Blatt 119 von Zehdenick – übergeben. Sonstige vertragliche Bindungen bestehen nicht.

Erschließungsbeiträge bzw. Straßenausbaubeiträge nach KAG sowie Altanschließerbeiträge sind in nächster Zeit nicht zu entrichten. Die anliegenden Straßen sind jedoch unbefestigt, Gehwege und Straßenbeleuchtung sind nicht vorhanden. Für die Zukunft sind derartige, vom Erwerber zu tragende Beiträge daher nicht auszuschließen.

Die Wasserver- und Abwasserentsorgung ist gesichert. Gemäß Auskunft des zuständigen Ver- und Entsorgers Stadtwerke Zehdenick GmbH, Schleusenstraße 22, 16792 Zehdenick (Tel. 03307/4693-0, Fax: 03307/4693-36, info@stadtwerke-zehdenick.de) kann das Grundstück nach Antragstellung des Käufers an das öffentliche Trinkwasserver- und Schmutzwasserentsorgungsnetz sowie an das Stromversorgungsnetz kostenpflichtig angeschlossen werden. Die Hausanschlusskosten sind – bezogen auf das geplante Vorhaben – dort zu erfragen oder den entsprechenden Satzungen der Kommune zu entnehmen (s.u.).

Nach Auskunft der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Oberhavel berührt das Grundstück kein naturschutzrechtlich geschütztes Gebiet oder Objekt. Nach Angabe der Oberförsterei Neuendorf als unterer Forstbehörde handelt es sich bei den auf dem Grundstück stockenden Forstpflanzen um Wald im Sinne von § 2 des Landeswaldgesetzes Brandenburg (LWaldG). Zur Bebauung des Grundstücks ist daher ein Antrag auf Waldumwandlung bei der Oberförsterei Neuendorf, Plötzenstraße 17 in 16775 Löwenberger Land, OT Neuendorf, zu stellen. Bei der Entscheidung über einen Umwandlungsantrag sind die Rechte, Pflichten und wirtschaftlichen Interessen des Waldbesitzers sowie die Belange der Allgemeinheit gegeneinander und untereinander abzuwägen. Die Waldumwandlungsgenehmigung kann von der Behörde unter den gegebenen Umständen und vorbehaltlich der Beteiligung anderer Träger öffentlicher Belange in Aussicht gestellt werden.

Empfohlen wird ferner eine Bauvoranfrage. Aufgrund der benachbarten bebauten Grundstücke und der Umgebungsbebauung ist von deren Bewilligung auszugehen. Einen rechtskräftigen Bauvorbescheid auf der Grundlage einer Bauvoranfrage kann jedoch nur der Landkreis Oberhavel, Fachbereich Bauordnung und Kataster, Adolf-Dechert-Straße 1 in 16515 Oranienburg erteilen.

Der FNP ist im Geoportal der Stadt Zehdenick einsehbar (https://www.zehdenick.de). Auch für eine spätere Bebauung ggf. relevante Satzungen (u.a. Straßenbaubeitragssatzung, Baumschutzsatzung, Straßenreinigungssatzung, Erschließungsbeitragsatzung) können auf der Homepage der Kommune eingesehen werden.

Die Brandenburgische Boden Gesellschaft für Grundstücksverwaltung und -verwertung mbH (BBG) ist mit dem Verkauf beauftragt und handelt im Auftrag des Landes Brandenburg. Die BBG erwartet die Abgabe von Kaufpreisangeboten.

Interessenten werden gebeten, ihre Angebote im verschlossenen Umschlag mit dem Vermerk
„Erwerbsantrag ID 65 09 106 – bitte bis Stichtag 03. Dezember 2019 nicht öffnen!“
bis spätestens Montag, den 02. Dezember 2019 einzureichen bei:

Brandenburgische Boden Gesellschaft für Grundstücksverwaltung und -verwertung mbH,
Herrn Großmann, Am Baruther Tor 12, Haus 134/1 in 15806 Zossen.

Hinweis: Unsere Veröffentlichung zum beabsichtigten Verkauf des Grundstücks und die Entgegennahme der Kaufpreisangebote erfolgt freibleibend. Bei dem Angebotsverfahren des in diesem Exposé benannten Grundstücks handelt es sich um eine für das Land Brandenburg unverbindliche Aufforderung zur Abgabe von Angeboten zum Kauf, die nicht den Bestimmungen der UVgO/VOB oder einer anderen bindenden Vergabevorschrift unterliegt.

Die BBG führt in der Regel nach Abgabe der Angebote mit mehreren Anbietern parallel Kaufverhandlungen für dasselbe Objekt. Durch die Aufnahme und Führung derartiger Verhandlungen verpflichtet sich der Verkäufer nicht zum Abschluss eines Kaufvertrages. Das Land behält sich die Entscheidung darüber vor, ob und ggf. an wen, in welchem Umfang und zu welchen Bedingungen der Verkauf erfolgt. Alle mit dem Erwerb verbundenen Kosten (Notarkosten, Gebühren, Steuern sowie sonstige Abgaben, insbesondere ausstehende Erschließungsbeiträge, ggf. Sachverständige) trägt der Käufer.

Die Angaben in diesem Exposé beruhen auf uns zur Verfügung stehenden Informationen. Wir sind bemüht, möglichst vollständige und richtige Angaben zu erhalten, können jedoch keine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit übernehmen, insoweit sind die hier angegebenen Erklärungen des Verkäufers keine Beschaffenheitsgarantie im Sinne von § 443 BGB. Alle Kartendarstellungen sind unmaßstäblich.

Im Kaufvertrag erfolgt der Ausschluss aller Rechte und Ansprüche wegen eines nicht bekannten Rechtsmangels sowie wegen eines sichtbaren oder unsichtbaren Sachmangels. Der Ausschluss der Sachmängelhaftung umfasst insbesondere Sachmängel in Bezug auf die Größe, Güte, Beschaffenheit und Bebaubarkeit des Kaufgegenstandes, Sachmängel für schädliche Bodenveränderungen im Sinne des § 2 Abs. 3 BBodSchG und/oder Altlasten im Sinne des § 2 Abs. 5 BBodSchG, Sachmängel von etwaig auf dem Grundstück befindlicher baulicher Anlagen und der mitverkauften beweglichen Sachen und Zubehör sowie Sachmängel aufgrund von Leitungen, die über den Kaufgegenstand führen und seine Nutzbarkeit einschränken.

Mit der Abgabe Ihres Erwerbsangebotes erteilen Sie der BBG die Zustimmung zur Einholung einer Bonitätsauskunft. Unsere vollständigen Datenschutzhinweise gemäß DSGVO finden Sie in der beigefügten PDF-Datei.

Dokumente
Adresse: Verlängerte Schulstraße zw. 3 und 5
Bundesland/Kreis:
PLZ: 16792
Land: Deutschland
Objekt ID: 22926
Grundstücksgröße: 2.329 m2
Dachboden
Gasheizung
Meerblick
Weinkeller
Basketballplatz
Fitnessbereich
Teich
offener Kamin
Seeblick
Pool
Hinterhof
Vorgarten
umzäunter Garten
Berieselungsanlage
Waschmaschine und Trockner
Terrasse
Balkon
Wäscherei
Concierge
Pförtner
Privatbereich
Lagerfläche
Erholungsbereich
Dachterrasse
vollerschlossen
unerschlossen